Fachbereich Betriebssanitäter

Was ist ein Betriebssanitäter?

Hauptaufgabe des Betriebssanitäters ist die erweiterte Erste Hilfe. Bei der Versorgung eines Verletzten löst der Betriebssanitäter den Ersthelfer ab. Er ist in der Lage, bei allen betrieblichen Notfällen die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Alle Unternehmen mit mehr als 1.500 Versicherten müssen mindestens einen Betriebssanitäter in ihren Reihen haben.

Unser Angebot für die Ausbildung zum Betriebssanitäter

Voraussetzung für die Ausbildung zum Betriebssanitäter ist der Besuch eines Erste-Hilfe-Lehrgangs oder für Ersthelfer eines Erste-Hilfe-Trainings innerhalb der letzten zwei Jahren. Die Ausbildung bei den Maltesern erfolgt nach den Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV Grundsatz 304-002 / bisher BGG/GUV-G949) und besteht aus zwei Modulen:

  • Grundausbildung mit 63 Unterrichtseinheiten
    Der Betriebssanitäter-Grundlehrgang stellt den ersten Teil der Betriebssanitäter-Ausbildung gemäß BGG 949 dar. Ziel des Grundlehrganges Betriebssanitätsdienst ist eine fundierte sanitätsdienstliche Ausbildung.
  • Aufbaulehrgang mit 32 Unterrichtseinheiten
    Der Aufbaulehrgang Betriebssanitätsdienst richtet sich an Teilnehmende mit sanitätsdienstlichen Vorkenntnissen. Schwerpunkte dieses Aufbaulehrgangs sind die Organisation des betrieblichen Sanitätsdienstes, die Aufgaben, Rechte und Pflichten des Betriebssanitäters sowie der Umgang mit Gefahrenstoffen im Betrieb.

Kursinhalte und Lernziele

Die Hauptaufgabe der Betriebssanitäterin oder des Betriebssanitäters ist die erweiterte Erste Hilfe: bei der Versorgung einer Verletzten oder eines Verletzten lösen sie den Ersthelfer ab. Die Teilnehmenden bauen während ihrer Ausbildung umfassendes Wissen in der Notfallmedizin auf und gewinnen Sicherheit im Umgang mit Unfallsituationen. Auch die Leitung des Sanitätsraumes und die Kontrolle des Erste-Hilfe-Materials kann durch die Betriebssanitäterin oder den Betriebssanitäter erfüllt werden. 

Unser Ausbildungskonzept garantiert ein schnelles, praxisorientiertes Lernen: 
•    Kleinen Gruppengrößen mit maximal 12 Teilnehmenden pro Lehrgang
•    Dozenten aus der Praxis im Rettungsdienst und Sanitätsdienst
•    Trainingsstrecke für das praktische Training unter realitätsnahen Bedingungen.